Literatur

Literatur-Tipps

Feuer brennt nicht


März 2011
von Ralf Rothmann(Suhrkamp)

Berlin nach dem Mauerfall. Kreuzberg ist gesichtslos geworden, in den Szenebezirken lebt man auf zu dĂĽnnem Eis, und so ziehen Alina und Wolf an den grĂĽnen Rand der Stadt. Am MĂĽggelsee, wo die Unterschiede zwischen Ost und West noch nicht verwischt sind, dem Ort erstaunlicher Begegnungen mit Menschen der untergegangenen Republik, sieht Wolf sich zunehmend ĂĽberfordert von dem Zusammenleben mit Alina, trotz der komfortablen Wohnung. Als plötzlich Charlotte auftaucht, eine Geliebte aus vergangenen Tagen, ergreift er die Flucht in neue, vom offensiven Eros der Professorin befeuerte Sensationen – getarnt als AusflĂĽge mit seinem Labrador Webster. In dessen Fell hält sich der fremde ParfĂĽmduft unerwartet lange. Alina wird skeptisch, und zum Erstaunen von Wolf akzeptiert diese das Verhältnis nicht nur, sondern ermuntert ihn sogar ….

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Erleuchtung und Alltag

Februar 2011
von Silvia Ostertag (Herder Verlag)

 

Was ist dieser geheimnisvolle Zustand, den die Menschen „Erleuchtung“ nennen? Was geschieht auf dem ZEN-Weg? Auf was ist zu achten? Worauf kommt es an? Wer kann diesen Weg gehen? Ist da auch etwas fĂĽr mich?

Eine bekannte ZEN-Meisterin spricht über alles, was ein Lernender gehört haben sollte, soweit sich das Unsagbare eben noch mit den Worten erreichen lässt.

 

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Nach Hause schwimmen

Januar 2011
von Rolf Lappert (dtv Verlag)

Der kleine Wilbur ist sich sicher: bei ihm geht alles schief. Die Mutter stirbt bei seiner Geburt. Der Vater verschwindet daraufhin und sein erstes Zuhause ist der Brutkasten. Erst als seine Großeltern ihn nach Irland holen scheint es, als bekäme er eine Heimat. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer. Die Großmutter verunglückt, sein Großvater wird dement und sein bester Freund landet in der Erziehungsanstalt.

Rolf Lappert hat einen wunderbaren Roman geschrieben ĂĽber das Erwachsenwerden eines kleinen, in der Welt verzeifelten Jungen, ein Roman, der berĂĽhrt, einen immer wieder lachen und staunen lässt darĂĽber, wie der kleine Wilbur mit all diesen Schicksalschlägen umgeht und lernt, zu leben – ob er will oder nicht.

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