September 2026
von Lizzie Doron (dtv-Verlag)
In Rom treffen sich bei einer israelischpalestinensichen Konferenz Nadim und Lizzie Doron auf dem Podium. Nadim ist ein palästinensischer Journalist und Lizzie eine israelische Schriftstellerin.
Es entsteht eine wechselhafte Freundschaft, begleitet von Vorurteilen und Unverständnis. Lizzie’s GroĂźmutter hat den Holocaust ĂĽberlebt und Nadim lebt mit seiner Frau in Gaza. Er hat einen israelischen Pass, seine Frau nicht. Sie wĂĽrde, wenn sie ausreist, nicht mehr ins Land kommen dĂĽrfen. Das Buch beschreibt eine reale, schwierige Freundschaft zwischen zwei Menschen, die mit den unĂĽberwindbaren, politischen und historischen Lasten umzugehen versuchen. Während das Buch im deutschsprachigen Raum hochgelobt wurde, stieĂź Lizzie Doron`s kritische Perspektive in Israel auf groĂźe Skepsis.
Ein eindringlich und spannend geschriebenes Buch, das zum Nachdenken anregt.