Literatur

Literatur-Tipps

Atembücher

Ich werde oft gefragt, welche Bücher man lesen soll über die Atemarbeit.
Das ist nicht einfach … denn diese Arbeit lebt von der Erfahrung an sich selbst und ist immer geprägt von der Person, die sie anleitet.
Auf dem Buchmarkt finden sich unzählige Bücher über den Atem. In Deutschland gibt es viele Atemschulen, deren Leiter sich in unterschiedlicher Weise dem Thema Atem annehmen und noch mehr Therapeuten, die sie in Kursen und Einzelarbeit anbieten. Wovon  man sich ansprechen lässt hat meist mit der eigenen Prägung und Biographie zu tun.

Meine Arbeit ist sehr geprägt von Herta Richter und Irmela Halstenbach.
Deshalb sind mir diese beiden Frauen auch besonders nah:
„Vom Wesen des Atems“ ist 2006 erschienen im Forum Zeitpunkt, Reichert Verlag
Herta Richter im Gespräch mit Dieter Mittelsten-Scheid
„Atem holen aus der Tiefe“ bei Book on Demand (ISBN: 978-8370 – 4653-3)
von Irmela Halstenbach (gesammelte Texte)
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Allen die sich (auch ganz allgemein) über Theorie und Praxis der Lehre des Atems informieren wollen lege ich das Buch von Erika Kemmann und Katrin Fischer ans Herz. Es ist – wie ich finde – eine sehr gute „Standortbestimmung“ die den Rahmen der Atemarbeit beschreibt – seine Weite als IMG_20170205_0003_NEWauch seine Grenzen. Es ist erschienen 1999 im Verlag Urban & Fischer. 

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Die verborgene Sprache der Blumen

Dezember 2016
von Vanessa Diffenbaugh (Knaur Verlag)

Die 18-jährige Waise Victoria hält jeden, der ihr nahekommen will auf Abstand. Als kleines Mädchen hat sie die Sprache der Blumen und ihrer Bedeutung erlernt und kann nur darüber in die Begegnung mit Menschen gehen.
Ein Buch, bei dem man Raum und Zeit vergisst und jede Minute nutzt zu ihm und der Geschichte zurückzukehren.

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Die Schuld der Anderen

November 2016
von Gila Lustiger (Berlin Verlag)

Der Journalist Marc Rappaport bekommt einen Hinweis auf einen Prostituiertenmord, der vor 27 Jahren geschah und jetzt durch einen DNA Vergleich lösbar erscheint. Dabei stößt er bald auf Verstrickungen von Wirtschaft, Geld und Politik. Was als klassische Ermittlungsarbeit beginnt, wird zu einem atmosphärisch dicht erzählten Gesellschaftsroman über ein ganzes Land und unsere Gegenwart.

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Die Holunderschwestern

Oktober 2016
von Teresa Simon (Heyne Verlag)

Die Restauratorin Katharina bekommt Besuch aus England: Alex Bluebird überreicht ihr die Tagebücher ihrer Urgroßmutter Fanny, die bis ins Jahr 1918 zurückreichen, indem sich Fanny in München eiinen Namen macht als Köchin. Die Tagebücher beschreiben das aufregende Leben zwischen den beiden Weltkriegen. Fanny lernt viele Künstler kennen und ist um ihre eifersüchtige Schwester in Sorge, die bis heute in der Familie der Restauratorin todgeschwiegen wird. 
Katharina begreift, dass damals etwas geschehen sein muss, das bis heute Schatten auf ihre Familie wirft. sie taucht immer weiter in die Vergangenheit ein und kommt einem unvorstellbaren Verrat auf die Spur.
Eine spannende Geschichte, die anschaulich beschreibt, wie der Boden bereitet wird – der dann zur Diktatur des Nationalsozialismus führt.

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Die vierzig Geheimnisse der Liebe

Juli 2016
von Elif Shafak (Kein & Aber Pocket Verlag)
Ella ist vierzig, verheiratet, hat drei Kinder im Teenageralter und lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Als Gutachterin für eine Literaturagentur taucht sie ein in einen Roman über den Sufi-Dichter und Mystiker Rumi, und die vierzig ewigen, geheimnisvollen Regeln der Liebe. Sie beginnt ihr eigenes Leben zu hinterfragen. Wunderbar zu lesen! Wunderbar in die einzelnen Kapitel einzutauchen und sie an sich wirken zu lassen.

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Fremde Wasser

April 2016
von Wolfgang Schorlau (KiWi Verlag)
Bevor die Bundestagsabgeordnete Angelika Schöllkopf im Plenum des Bundestages ihre Rede halten kann, bricht sie zusammen und stirbt vor laufender Kamera. Die Großmutter glaubt nicht an den plötzlichen Herztod und beauftragt den Privatermittler Georg Dengler mit Nachforschungen.
Im Zuge dieser Ermittlungen befindet er sich mitten im globalen Machtkampf um den wichtigsten Rohstoff der Welt: Wasser.
Wolfgang Schorlau sagt zu diesem Buch: “ die Figuren sind ausgedacht. Der zugrunde liegende Sachverhalt ist es nicht. In diesem Krimi ist verdammt wenig erfunden“ und verweist auf seine Homepage in der man nachrecherchieren kann.
Ein Muss!

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Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert

April 2016
von Joel Dicker (Piper Verlag)
Im Garten des bekannten Harry Quebert wird eine Leiche gefunden und mit ihr das Originalmanuskript seines Bestsellers. Es ist die seit 33 Jahren verschollene Nola, eine damals 15jährige junge Frau. Als Quebert auch noch zugibt mit ihr ein Verhältnis gehabt zu haben ist der Skandal perfekt.
Er wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm hält ist sein Schüler und Freund Marcus Goldmann, mittlerweile ebenfalls ein erfolgreicher Schriftsteller. Er fährt nach Aurora um auf eigene Faust zu ermitteln.
Ein raffinierter Krimi und ein atemberaubendes Lesevergnügen bis zur letzten Seite.

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Die letzte Flucht

März 2016
von Wolfgang Schorlau (KiWi-Verlag)

Prof. Dr. Bernhard Voss, Arzt in der Charitè wird eines schrecklichen Verbrechens beschuldigt: er soll eine Neunjährige mißbraucht und ermordet haben. Die Beweise sind erdrückend. Georg Dengler macht sich an die Arbeit und entdeckt die Bedrohung durch die übermächtige Pharmaindustrie. Fast nebenbei erzählt er die Geschichte über den Widerstand gegen das Bauprojekt Stuttgart 21.
Eine „Geschichte“, bei in der einem der Atem stockt!

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Das Gold im Schatten

Februar 2016
von Robert A. Johnson (Peter Hammer Verlag)
Der goldene Schatten
In diesem Buch werden Einsichten von Robert A. Johnson vermittelt über die Projektion. Es geht darum positive Eigenschaften wie Kreativität, Mut, Fantasie und Eigensinn aus dem Schatten der eigenen Persönlichkeit ans Licht zu bringen und in Besitz zu nehmen.

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Der Sommer ohne Männer

Januar 2016
Sri Hustvedt (rororo Verlag)

Die Dichterin Mia steckt in einer Krise: ihr Mann Boris will eine Ehe-Pause.
Diese Pause ist nicht nur jünger als sie, sondern auch noch seine Assistentin. Mia beschließt die nächste Zeit in der Nähe ihrer Mutter, einer vitalen 90jährigen und deren Freundinnen zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne Männer und eine Zeit der Reflexion.
Ein wunderbares Frauenbuch: es geht um Mütter, Freundinnen, Töchter, über Rivalinnen und junge sowie alte Frauen.

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Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Dezember 2015
von Elisabeth Tova Bailey (Nagel & Kimche Verlag)

Durch eine Krankheit zur Ruhe gezwungen beobachtet die Autorin wie beiläufig eine Schnecke, die im Blumentopf neben ihrem Bett lebt.
Der Leser wird mitgenommen in eine faszinierende Expedition ins Tierreich, lässt ihn poetisch staunen und gibt wissenschaftliche Auskünfte über ein hochgradig komplexes Lebewesen.
Für mich ein gänzlich unerwartetes Lesevergnügen!

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Die Frau auf der Treppe

November 2015
von Bernhard Schlink (Diogenes Verlag)

Ein berühmtes Bild von einer Frau ist lange verschollen und taucht plötzlich wieder auf. Drei Männer, die diese Frau einst liebten und sich von ihr betrogen fühlten treffen sich mit ihr an der australischen Küste. Die einen wollen haben, was ihnen vermeintlich zusteht – nur einer begegnet der Frau neu.
Dieses Buch beginnt als Krimi und endet als Lebens-, und Liebesgeschichte.

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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

September 2015
von Haruki Murakami (btb Verlag)

Der junge Herr Tazaki ist Teil einer Cliique von fünf Freunden, die alle eine Farbe im Namen haben. Nur er fällt aus der Reihe und empfindet sich auch im übertragenen Sinne als „farblos“. Als er nach der gemeinsamen Schulzeit zum Studieren nach Tokio geht, bleibt diese Gemeinschaft erst einmal bestehen. Als er jedoch in den Ferien voller Vorfreude in sein Heimatdorf zurückkehrt schneiden ihn seine Freunde aus unerklärlichem Grund. Er erhält einen Anruf, dass er sich in Zukunft von ihnen fernhalten soll, er wisse schon warum. Verzweifelt kehrt Herr Tazaki nach Tokio zurück wo er ein halbes Jahr nahe dem Selbstmord verbringt. Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-jährige seiner neuen Freundin Sara. Diese ermutigt ihn sich seinen Dämonen der Vergangenheit zu stellen.

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Der Trafikant

August 2015
von Robert Seethaler (Kein& Aber Verlag)

Der 17jährige Franz Huchel verlässt 1937 sein Elternhaus um in Wien als Lehrling in einer Trafik sein Glück zu suchen. Dort begegnet er Sigmund Freud und es entwickelt sich ein ungewöhnliche Freundschaft.
Die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse spitzen sich dramatisch zu und schon bald werden alle von diesen mitgerissen.
Ein Lesegenuss!

 

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No & ich

Juli 2015
von Delphine de  Vigan (Knaur-Verlag)

Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Sie beobachtet gerne Menschen und stellt dabei gewagte Therorien auf. Irgendwann begegnet sie No, einem Mädchen, das auf der Strasse lebt und deren Einsamkeit ihre Welt in Frage stellt.
Ein erstaunlicher Roman, der berührt.

 

 

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Über mich sprechen wir ein andermal

Juni 2015
von Edna Mazya (KiWi-Verlag)

Nomi, eine Verlegering aus Tel Aviv reist nach Wien, um ihren Freund, einen 
bekannten Theaterregissseur zu treffen. In Wien begegnet sie den Spuren
ihrer Familie und beschließt die Tagebücher ihrer Großmutter Ruth zu lesen.
Damit begibt sie sich auf die Spuren ihrer Familie und einer Familiengeschichte, die niemanden unberührt lässt.

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Liebesnähe

März 2015
von Hanns-Josef Ortheil (btb Verlag)

Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich begegnen, ohne auch nur ein einziges Wort miteinander zu wechseln.
Ein unbeschreiblicher Lesegenuss!

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Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe

Februar 2015
von Carl-Johan Vallgren (Suhrkamp Verlag)

In einer Winternacht 1813 wird in Königsberg in einem Bordell ein mißgestalteter, kleinwüchsiger und taubstummer Knabe, Hercule Barfuss, gleichzeitig mit der schönen Henriette geboren. Keiner glaubt an das Überleben des Jungen. Seine Fähigkeit Gedanken zu lesen rettet ihm mehr als einmal das Leben. Auf seinem abenteuerlichen Weg durch das Europa des 19. Jahrhunderts hat er nur ein einziges Ziel: seine verlorene Jugendliebe wiederzufinden. Dieses Buch ist eines der Bücher, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine wunderbar erzählte Geschichte.

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Der Heilige vom Berg

Februar 2015
Ramana Maharishi und die Suche nach dem Selbst (Ansata Verlag)
Maharishi Klein

In diesem Buch heisst die große Suchfrage: „Wer bin ich?“
Nachdem sich Ramana Maharishi in einer mystischen Todeserfahrung das wahre Wesen des Menschen offenbart hattte, war die Verwirklichung des wahren Wesens des Menschen Anfang, MItte und Ende seiner Lehre.

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Winter in Maine

Januar 2015
von Gerard Donovan (Luchterhand Verlag)

Julius Winsome lebt allein in den Wäldern von Maine. Der Winter steht vor der Tür. Er lebt dort mit den geerbten 3000 Büchern seines Vaters und mit Hobbes, seinem Pitbullterrier. Eines Nachmittags, während er vor dem Feuer liest fällt ein Schuss. Das ist nichts Besonderes, denn es ist Jagdsaison. Jedoch fällt der Schuss sehr nah am Haus – und als er nachsieht, erkennt er, dass sein Hund erschossen wurde und offenbar mit Absicht. Der Verlust trift in mit ungeahnter Wucht. Er nimmt sein Gewehr und zieht los, Rache zu üben.
Es ist ein Buch, das wunderbar geschrieben ist und einen nachdenken lässt über das Wesen der Beziehung – über Liebe und Verlust. Wunderbar!!!

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