Nicht nur Bären machen einen Winterschlaf
Erlebnisse beim Atemkurs bei Edeltraud Koch, Berlin
von I. MĂĽller
„Wenn Sie diese spezielle Arbeit mit dem Atem noch nicht kennen gelernt haben, nehmen Sie doch mal an einer Atemstunde in der Gruppe teil. Diese Atemarbeit wendet sich nämlich an „den ganzen Menschen“ und lässt sich nur unvollkommen mit Worten beschreiben. Sie sollten die Wirkung dieser Arbeit selbst erfahren wenn Sie darüber berichten möchten.“
Diese telefonische Antwort bekam ich, als ich bei der Atempädagogin E. Koch um eine kurze Beschreibung einer Atemstunde bat. Ich hatte gerade nichts vor, also nahm ich die Gelegenheit beim Schopfe, in drei Tagen zu meinem ersten Atemkurs zu gehen.
Zusammen mit sieben plaudernden Damen – fast alle reiferen Alters – saß ich im großen Kreis und schnell wurde es still. Konzentriert wurden sanfte Übungen von den Füßen, über die Knie, zu den Hüften, dem Rumpf, die Arme und den Kopf angeboten. Nach den Übungen blieb immer genügend Zeit, um zu bemerken, wie die Atmung sich verändert hat. Frau Koch erinnerte uns daran, den Atem kommen und gehen zu lassen und das eigene Maß in der Übung zu finden. Eine volle Stunde wurden so unter der Anleitung der Atempädagogin Übungen ausgeführt. „Der Innenraum des Körpers wurde
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Es ist still. Die Gegenwart ist da. Sie nimmt mich wahr; ich nehme sie wahr. Sie und ich verschmelzen miteinander. Es ist, was ist. Sein, Tun und Wahrnehmen werden eins. Die Natürlichkeit des Lebens spielt sich selbst. Das Licht mit seinen Reflektionen und Schatten, die tanzenden Bewegungen der Blätter und das Schwingen des hohen Halms im hörbaren Wind. Die von Wasserläufern erzeugten Wellenkreise breiten sich aus, und ihre Schatten laufen über den Grund.