Osterpredigt 2016
von Dr. theol. Lothar Malkwitz
Psychoanalytischer Therapeut
Pfarrer und Supervisor
von Dr. theol. Lothar Malkwitz
Psychoanalytischer Therapeut
Pfarrer und Supervisor
von Dr. Adolf Hoff (Arzt in Bad Wörishofen)
nach einem Vortrag gehalten auf dem 2. Internationalen Kongress für Atempflege im Freudenstadt/Schwarzwald am 28.04.1963
Der Mensch unterscheidet sich von den anderen Lebewesen dieser Erde unter anderem durch den Besitz des Bewusstseins und des freien Willens. Das Bewusstsein umschließt das Wissen, also die durch Erfahrung und Forschung erfassten Richtigkeiten, die unsere Umwelt und uns selbst betreffen. Dem Bewusstsein ist ferner Erkenntnis möglich, das ist die durch Intuition und Einsicht erlangte Schau des Hintergründigen, des den Sinnen Verborgenen, des Metaphysischen.
Der Mensch ist aber auch verhaftet dem Autonom-vegetativen, das nach naturgegebenen Gesetzen waltet und ferner dem Animalischen, das das Triebhafte umfasst.
Im pflanzlich-tierhaften Grunde wurzelnd, im Geistigen sich entfaltend, sehen wir den Menschen in seiner Geschichte und im einzelnen Individuum wachsen. Diese Evolution ist ein Vorgang der Entwicklung, wobei wir dieses Wort in seiner bildhaften Bedeutung verstehen wollen, nämlich als ein Freiwerden von Wickeln, ein Herauswachsen aus Bindungen und Fesseln, hin zur geistigen Entfaltung und Freiheit.
Entwicklung bedeutet einerseits das Freiwerden aus der unbewussten pflanzlich-tierischen Wesenheit und andererseits Entfaltung und Wachstum der im menschlichen Wesen eingefalteten Möglichkeiten.
Dies vollzieht sich aber nicht autonom gesetzmäßig „von selbst“, sondern erfordert das willentliche Mitwirken des Menschen. Diese Erkenntnis stellt einen Grundstein des Glaubens dar, der allen Menschen gemeinsam ist und unser Tun und Lassen zu bestimmen hat.
Wenden wir uns dem Atem zu. Die Atmung wird vegetativ gesteuert, vollzieht sich autonom, ob wir wach sind, ob wir schlafen, ob wir bewusstlos sind, ja selbst in der Agonie, bis mit dem letzten Atemzug das Leben endet. Dieser elementare Lebensvorgang zeichnet sich dadurch aus, dass er als einziger vegetativ gesteuerter Vorgang auch bewusst-willentlicher Beeinflussung – in den dem Menschen gesetzten Grenzen – zugänglich ist! Diese Möglichkeit nutzen wir vor allem für die Tongebung, also für die Sprache und den Gesang. …
Fotos von Iria Schärer und M. Ullrich, S. Starz und S. Haufe
Marianne Müller blickt auf ein ungewöhnliches und erfülltes Leben zurück. Sie wuchs mit zehn Geschwistern in Elmau auf. Ihr Vater, der das Schloss gebaut hat, bleibt ein großes Vorbild. Sie verlässt mit 40 Jahren ihre Heimat um Atemtherapie zu studieren. In der Arbeit mit ihren Patienten erlebt sie, wie aus der Stille Selbstbegegnung möglich wird. Die Suche nach der Stille führt sie nach Indien. Dort erkennt sie: der Körper wird alt, aber die Seele immer jünger und leichter.
Marianne Müller starb am 11.Oktober 2006 im Altenheim Marthashofen bei Grafrath. Der Bayerische Rundfunk hat unter Lebenslinien ein sehenswertes Portrait dieser ungewöhnlichen Frau ausgestrahlt.
30.09. – 04.10.15
Vor über 30 Jahren gründeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Besinnungstage.
1981 begann es mit Gruppenlehrgängen für Menschen, die an Heilung interessiert sind – und zwar speziell für Geistiges Heilen auf christlicher Basis. Die Tagung wurde zunehmend von Therapeuten der verschiedensten Richtungen besucht aber auch von engagierten Laien, Heilhilfsberufen, Engagierten in Selbsthilfegruppen, der Nachbarschaftshilfe u.v.m.
Durch die Mithilfe erfahrener Psychotherapeuten mit christlichem Hintergrund verlagerte sich die Gruppenarbeit zunehmend auf Themen, die eine Besinnung auf die aus dem Glauben wachsende Kräfte, in den Mittelpunkt stellen. Die Gesprächsoffenheit in den Gruppen sowie die Gruppendynamik tragen maßgeblich zur Aufarbeitung von inneren Konflikten und zur Klärung von Beziehungsfragen bei.
Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.
Tipp:
vom 26.06. – 26.07.15 kann man in der Heilig Geist Kirche in München (Marienplatz) eine wunderbare surreale Himmelsinterpretation mit weissen Schnüren sehen, die eine skulpturale Wolkenformation bilden –
filigran und leicht: Eine Arbeit von Michael Pentry, die in dieser sehr schönen Barrockkirche für 4 Wochen kostenlos zu sehen ist
Von 20.30 – 22.30h wird das Kirchenschiff darüber hinaus mit Lichtkompositionen in unterschiedlichsten Farben getaucht – dazu kommen orttypische Geräusche.
Im linken Seitenschiff können „eigene“ Lebensknoten der Hammertaler Muttergottes anvertraut werden.
Alle sind dazu eingeladen – unabhängig von der eigenen religiösen Anschauung.
von Helga Segatz
Immer mehr Menschen infizieren sich im Krankenhaus mit Keimen, die das Gesundwerden erschweren bis dahin, dass die Patienten daran sterben. Traurige Berühmtheit hat dabei der MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) Erreger. Ist das Immunsystem zu schwach, wird mit hohen Gaben von Antibiotika versucht ihn einzudämmen. Leider haben viele Bakterien mittlerweile Resistenzen gegen Antibiotika gebildet. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die WHO in ihrer Agenda aufgerufen hat, auf natürliche Ressourcen zurückzugreifen.
In Glandorf wurde auf eigene Rechnung geforscht und ein Präparat entwickelt “Kremo 058®” aus dem Hause “Dr. Pandalis”. Dr. Haasbach et al (Institut für Zellbiologie, Uni Tübingen) konnten nachweisen, dass die Blätter bestimmter Wildformen von Oregano und Schwarzer Johannesbeere stark antibakteriell wirken. Dies wirke bei Bakterien wie Pseudomonien, Salmonellen und Yersinien und eben auch bei den MRSA- Erreger. …
„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme Schade an seiner Seele?“ (Mk 8,36)
ein Vortrag von Dr. theol. Lothar Malkwitz anlässlich dem 6. Symposion der systemischen Peergroup München. Hier geht es zum Live-Mitschnitt

Ein bißchen mehr Friede
Und weniger Streit;
Ein bißchen mehr Güte
Und weniger Neid;
Ein bißchen mehr Wahrheit
Immerdar
Und viel mehr Hilfe
Bei jeder Gefahr.
Ein bißchen mehr Wir
Und weniger Ich;
Ein bißchen mehr Kraft,
Nicht so zimperlich.
Ein bißchen mehr Liebe
Und weniger Haß;
Ein bißchen mehr Wahrheit-
Das wäre doch was!
Statt immer nur Unrast
Ein bißchen mehr Ruh‘;
Statt immer nur Ich
Ein bißchen mehr Du.
Statt Angst und Hemmung,
Ein bißchen mehr Mut
Und Kraft zum Handeln,
Das wäre gut!
Kein Trübsal und Dunkel,
Ein bißchen mehr Licht;
Kein quälend Verlangen,
Ein froher Verzicht –
Und viel, viel mehr Blumen
Während des Lebens
Denn auf dem Grabe
Blüh’n sie vergebens.
Peter Rosegger, 1843 – 1918

Stille ist das Atemholen der Welt
Herkunft unbekannt
… und für 2015: Ich schick dir einen Engel von Iria Schärer
von Helga Segatz
Gerade Weihnachten ist eine Zeit voller Düfte. Bratapfel, Zimt, Vanille – die Düfte der Weichnachtszeit liegen überall in der Luft. Manche Wohlgerüche aber, die es daheim kuschelig und gemütlich machen (wie z.B. Duftkerzen, Raumdüfte, Aromalämpchen und Teelichter mit aromatischen Düften) lösen bei immer mehr Menschen Symptome wie Schwindel, Benommenheit, tränende Augen bis hin zu heftigen Migräneanfällen mit Übelkeit und Erbrechen aus. Es ist also Vorsicht geboten bei synthetischen hergestellten Duftstoffen, Räucherstäbchen und ätherischen Ölen. …
Deepak Chopra ein berühmter und bekannter spiritueller Lehrer ruft gemeinsam mit Freunden die Weltgemeinschaft auf, zur gleichen Zeit für Frieden zu meditieren. Der Wunsch ist, gemeinsam mit tausenden von anderen Menschen auf diesem Planeten ein Zeichen FÜR FRIEDEN setzen.
„Was ist mit meditieren gemeint?“ Als Achtsamkeits- oder Konzentrationsübung beruhige deinen Geist und werde leer. Der angestrebte Zustand ist, dass kein Gedanke mehr auftaucht und du nur noch BIST, ein Wesen der Liebe und des Friedens, ohne die Stimmen in deinem Kopf. Vielen gelingt dies nur ein paar Minuten, Sekunden oder gar nicht.
Du kannst Dich auch friedlich auf einen Punkt konzentrieren, ob mit geschlossen Augen z.B. auf dein Herz oder Stirnchakra oder im außen auf etwas schönes wie eine Kerzenflamme, eine Blume … ein Tier, einen Menschen.
Oder Du stellst Dir eine wundervolle friedliche gelebte oder zukünftige Situation vor, mit Deinem Liebsten, Deinen Kindern, in einer Gemeinschaft oder auf dem ganzen Planeten Erde. Hier kannst Du auch goldenes oder helles Licht fließen lassen. Wohin du möchtest.
Vielleicht möchtest Du auch in ein Gefühl von Liebe gehen und die Liebe an Menschen senden und atmen, die es gerade brauchen.
Auch könntest Du einen Menschen, den Du ehrlich liebst, einfach zärtlich umarmen oder dich tief mit ihm verbinden.
Und natürlich Dinge tun, die Dir zutiefst Freude bereiten, wie tanzen, malen, singen, Klänge erzeugen, musizieren, in der Natur sein …
Es gibt auch jede Menge geführte (gesprochene) Meditationen oder Visualisierungen auf CDs.
Ihr könnt auch beten, darüber sprechen und wichtig ist, dass Du es fühlst, als ob das Erwünschte schon da ist.
Es braucht nur 8000 Menschen …
Wissenschaftler Gregg Braden über die “Kraft der Visualisierung”
Die Kraft, die Menschen aussenden, die sich gemeinsam in einen meditativen Zustand versetzen, lässt Berge versetzen. Wir können somit aktiv etwas bewirken und vielleicht springt es auf den Rest der Menschheit über (Morphogenetisches Feld). Gregg Braden hat auf diesem Gebiet viel geforscht und in vielen Experimenten belegt, was diese unermessliche Kraft des Menschen, die weit über die physikalische Grenzen hinaus geht, bewirken kann.
von Helga Segatz
Ein bis zwei Tage nach einer ungewohnten Arbeit oder Sport kann „Muskelkater“ auftreten. Viele denken nun, das hätte mit der Übersäuerung des Muskels zu tun. Da Muskelkater aber auch bei aerober Belastung, also bei genügend Sauerstoffzufuhr auftritt, kann das nicht sein. Ursache sind mikrotraumatische Einrisse in den Ansätzen der Muskelfasern, den sogenannten Z-Streifen oder Überdehnungen von Myofibrillen (= kontraktilen Fasern, die innerhalb von Muskelzellen liegen).
Muskelkater ist auch keine notwendige Phase zur Fitness. Deshalb sollte man lieber Ruhe geben und die mikrotraumatischen Einrisse ausheilen lassen bevor man wieder mit dem Training beginnt.
Thema: Beziehungsweise – Situationsbilder – Genauer gesagt, PAARE …
12. November bis 08. Dezember 2013 im Café Ruffini
am 17.11. ist die Künstlerin ab 20.00 selbst anzutreffen
Sabine Tscheschlock ist Atemtherapeutin und hat 2000 den größten Teil ihrer Sehkraft verloren. Nicht zu glauben, wenn man sie und ihre Bilder kennt.
Sie ist 52 Jahre alt, hat zwei Kinder und sagt über ihre Malleidenschaft:
„… Räume, die mit ihren Staubnasen meine Seele stupsten und mir erlaubten, Farbbeutel an die Wände zu klatschen. Nur so aus Genuss. Und die Finger durfte ich mir über dem Ofen wärmen … Ein Ort, an dem meine Fantasie große Fahrten und kleine Spaziergänge durch Farben und Formen malen konnte … „

Ein Paar
Situationsbedingt.
Genauer gesagt,
PAARE.
Beziehungsweise, Beziehungen.
Also Beziehungen auf die eine
oder andere Weise.
Beispielsweise:
Zeitweise paarweise.
Beziehungsgrund.
Frauen mit Kleidern in rot, roter Faden.
Männer mit Hosen bis über die Waden?
Beziehungsweise.
Hintergründe auf Hintergrund
und doch
Tanzschritte, Beziehungsschritte.
Respektive
Sekt!
Sekt oder –
ohne Beziehung leben.
Seltsamerweise.
Ziehung der Lottozahlen.
Eins aus…
Beziehungsweise.
Zusatzzahl: zwei!!
Beziehungsweise.
Besitz auf einer Bank.
Sichtweise.
Sitzen auf einer Bank.
Weisheit, möglicherweise.
Möglicherweise…?
Mit Beziehung weise.
Beziehungsweise,
Beweise…?
Paare.
Genauer gesagt…
von Sabine Tscheschlock
Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein weist einer Radfahrerin, die sich bei einem Sturz am Kopf verletzt hatte, weil die Halterin eines parkenden Pkw’s unachtsam die Fahrertür geöffnet hatte, eine 20%ige Mitschuld zu. In der Urteilsbegründung heißt es, dass zwar keine Helmpflicht bestehe, jedoch seien Fahrradfahrer im Straßenverkehr einem besonderen Verletzungsrisiko ausgesetzt und würden von Kraftfahrern oftmals nur als störende Hindernisse empfunden. Dazu könne „nach dem heutigen Erkenntnisstand grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eines Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird“. Urteil vom 5.6.13 Az 7 U 11/12
Wer mehr dazu lesen will: klicken Sie hier und Pressemitteilung des Gerichts
Kommentar: Nachdem auch Fußgänger zuweilen von Autofahrern als „störende Hindernisse“ empfunden werden, darf man wohl davon ausgehen, dass es sich auch für Fußgänger sinnvoll erweisen könnte, nicht ohne Helm aus dem Haus zu gehen.
„Um wirklich psychisch gesund zu bleiben, sich im Leben wohlzufühlen, dafür ist es vor allem wichtig, gute Gefühle zu haben, und die hängen wiederum davon ab, dass wir Freunde haben, funktionierende Partnerschaft haben, dass wir uns zweckfrei, ohne finanzielle Absicht, verbunden fühlen mit anderen Menschen.“
Joachim Bauer, Neurobiologe und Psychotherapeut
Sendung von Bayern 2 am 05.06.2013
mit Martin Landzettel, Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie in Darmstadt.
10x dienstags ab 15.09.26
(nicht am 29.09. + 03.11.26)
Gruppe 1: 17.00 - 18.30 Uhr
Gruppe 2: 19.00 - 20.30 Uhr
Kosten: 200 €
10 x mittwochs ab 16.09.26
jeweils 10:00 bis 11:30 Uhr
Kosten: 200 €
Mehr Infos
jeweils donnerstags
18.06./16.07.26
17.09. / 08.10./ 15.10./
05.11. / 12.11. /03.12.26
18:00 bis 19:30 Uhr
Kosten: 15 € pro Abend
Online via ZOOM
Mehr Infos
Mehr Informationen zum Atmen in der Gruppe
Für die Anmeldung oder bei Fragen zu den Kursen, wenden Sie sich bitte gern an mich:
info@einfachatmen.de
oder 089 793 49 15
(AB ich rufe zeitnah zurück)
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