Acht unaufgeregte, still erzählte Alltagsgeschichten von Frauen und Mädchen die handeln vom Unterwegs-Sein im eigenen Leben.
die Geschichten gehen um Sehnsüchte, um Bedrohungen und um Leid und überraschen den Leser zuweilen mit unmittelbarer Intensität und Dramatik.
Das scheinbar Unscheinbare berührt und beeindruckt.
Es erstaunt nicht, warum Alice Munro den Nobelpreis für Literatur 2013 erhalten hat.
Ein bis zwei Tage nach einer ungewohnten Arbeit oder Sport kann „Muskelkater“ auftreten. Viele denken nun, das hätte mit der Übersäuerung des Muskels zu tun. Da Muskelkater aber auch bei aerober Belastung, also bei genügend Sauerstoffzufuhr auftritt, kann das nicht sein. Ursache sind mikrotraumatische Einrisse in den Ansätzen der Muskelfasern, den sogenannten Z-Streifen oder Überdehnungen von Myofibrillen (= kontraktilen Fasern, die innerhalb von Muskelzellen liegen). Muskelkater ist auch keine notwendige Phase zur Fitness. Deshalb sollte man lieber Ruhe geben und die mikrotraumatischen Einrisse ausheilen lassen bevor man wieder mit dem Training beginnt. Â
am 17.11. ist die Künstlerin ab 20.00 selbst anzutreffen
Sabine Tscheschlock ist Atemtherapeutin und hat 2000 den größten Teil ihrer Sehkraft verloren. Nicht zu glauben, wenn man sie und ihre Bilder kennt.
Sie ist 52 Jahre alt, hat zwei Kinder und sagt über ihre Malleidenschaft:
„… Räume, die mit ihren Staubnasen meine Seele stupsten und mir erlaubten, Farbbeutel an die Wände zu klatschen. Nur so aus Genuss. Und die Finger durfte ich mir über dem Ofen wärmen … Ein Ort, an dem meine Fantasie große Fahrten und kleine Spaziergänge durch Farben und Formen malen konnte … „
Ein (paar) Schuh
Ein Paar
Situationsbedingt. Genauer gesagt, PAARE. Beziehungsweise, Beziehungen. Also Beziehungen auf die eine oder andere Weise. Beispielsweise: Zeitweise paarweise. Beziehungsgrund. Frauen mit Kleidern in rot, roter Faden. Männer mit Hosen bis über die Waden? Beziehungsweise. Hintergründe auf Hintergrund und doch Tanzschritte, Beziehungsschritte. Respektive Sekt! Sekt oder – ohne Beziehung leben. Seltsamerweise. Ziehung der Lottozahlen. Eins aus… Beziehungsweise. Zusatzzahl: zwei!! Beziehungsweise. Besitz auf einer Bank. Sichtweise. Sitzen auf einer Bank. Weisheit, möglicherweise. Möglicherweise…? Mit Beziehung weise. Beziehungsweise, Beweise…? Paare. Genauer gesagt…
Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein weist einer Radfahrerin, die sich bei einem Sturz am Kopf verletzt hatte, weil die Halterin eines parkenden Pkw’s unachtsam die Fahrertür geöffnet hatte, eine 20%ige Mitschuld zu. In der Urteilsbegründung heißt es, dass zwar keine Helmpflicht bestehe, jedoch seien Fahrradfahrer im Straßenverkehr einem besonderen Verletzungsrisiko ausgesetzt und würden von Kraftfahrern oftmals nur als störende Hindernisse empfunden. Dazu könne „nach dem heutigen Erkenntnisstand grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass ein verständiger Mensch zur Vermeidung eines Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird“. Urteil vom 5.6.13 Az 7 U 11/12 Wer mehr dazu lesen will: klicken Sie hier und Pressemitteilung des Gerichts
Kommentar: Nachdem auch Fußgänger zuweilen von Autofahrern als „störende Hindernisse“ empfunden werden, darf man wohl davon ausgehen, dass es sich auch für Fußgänger sinnvoll erweisen könnte, nicht ohne Helm aus dem Haus zu gehen.
„Um wirklich psychisch gesund zu bleiben, sich im Leben wohlzufühlen, dafür ist es vor allem wichtig, gute Gefühle zu haben, und die hängen wiederum davon ab, dass wir Freunde haben, funktionierende Partnerschaft haben, dass wir uns zweckfrei, ohne finanzielle Absicht, verbunden fühlen mit anderen Menschen.“
Jugendliche verhalten sich erkennbar anders als die Generation davor. Das ist immer wieder Anlass für die „Älteren“ auf den besorgniserregenden Zustand der jüngeren Generation hinzuweisen. Nur: das Schimpfen über die Jugend ist nichts Neues. Es findet sich verlässlich in jeder Generation:
„… die Schüler achten die Lehrer und Erzieher gering. Überhaupt, die Jüngeren stellen sich den Älteren gleich udn treten gegen sie auf, in Wort und Tat.“ Platon (griechischer Denker) 427 – 347 v. Chr.)
„Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute hören nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.“ 2000 vor Christi: Keilschrifttext aus Chaldäa …
Die Bucht von Souda bei Plakias an der Südküste Kretas lädt zum Aufatmen, Durchatmen und Entspannen ein. Im hellen Licht, dem klaren, frischen Wasser des Meeres und den südlichen Düften erleben Sie die Atmosphäre dieser griechischen Insel. Hier können Sie wieder Kraft schöpfen, die eigenen Ressourcen aktivieren und sich ganz lebendig fühlen. Geführte Atemübungen ermöglichen Ihnen, sich ganz vom Alltagsgeschehen loszulösen, sich zu entschleunigen, Fehlspannungen im Körper aufzulösen und zu erfahren, wie die innere Unruhe einer Gelassenheit weicht.
Da sich Atmen und Yoga so gut ergänzen, wird Sie Annet Münzinger abends behutsam durch dynamische und ruhige Yogasequenzen führen. Sie tauchen in den Körper und erleben wie die eigene Kraft fließt, Sie flexibler werden und sich Ihre Sinne sensibilisieren. Die Begegnung mit sich selbst wird möglich durch die bewusste Hingabe an den Augenblick,  die Begegnung mit den Anderen und durch die Intensität der gemeinsamen Arbeit.
Wenn Sie nach Hause zurückkehren, wird sich Ihr Körper an die Übungen erinnern und Ihnen helfen, besser im Rhythmus Ihres Atems zu bleiben und so mit Anforderungen des Alltags  gelassener umzugehen. …
Eines Morgens, beim Frühstück entscheidet Gideon, ein Starverteidiger, Urlaub vom Leben zu nehmen. Er will als Fischer leben und sein Ich wiederfinden. Mit seiner Frau Amia, einer erfolgreichen Steuerberaterin, und seinem Sohn Nadav waren sie das Inbild einer modernen Familie. Auch Amia gibt ihren Job auf, um den Lebensmittelladen ihrer Eltern weiterzuführen. In diesem Roman geht es um die Fragwürdigkeit bürgerlicher Träume, um Liebe und Freiheit und die Macht, mit der das Leben die Menschen zwingt, Dinge hinzunehmen.
Ein bewegendes und aufrührendes Buch.
Immer wieder hat er etwas ganz Unvorstellbares. Er ist immer in meinem Bewusstsein. Ich habe in einem unserer Gespräche von meiner Erfahrung der Gleich-Gültigkeit von Leben und Tod gesprochen. Jetzt, wo ich ihm näher komme, wird mir auch das große Geschenk des Entlassenwerdens aus der Leiblichkeit im Ausatem noch bedeutungsvoller, wenn ich mich in seinen Strom legen kann, mich tragen lasse. Ich habe es immer wieder erlebt, bewusst, und bitte darum, dass mich dieses Vertrauen in meinen letzten Ausatem trägt, – hinein in die andere Welt. Eines meiner Lieblings-Haikus ist:
„Am Ende meiner Reise ohne Ziel will ich fallen in Ginsterblüten.“ Sora
Aus: Herta Richter: Vom Wesen des Atems. Reichert Verlag Wiesbaden 2006, S. 135
Meine Atemlehrerin Herta Richter starb am 20.03.2013 im Alter von 87 Jahren.
 Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben? Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber? Bist du dir etwa selbst ein Fremder? Bist du nicht jedem fremd, wenn du dir selber fremd bist? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran: Gönne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie für alle anderen auch für dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.
Bernhard von Clairvaux (1091 – 1153), französischer Zisterzienser-Abt und Theologe
Das Bundeskriminalamt bittet den Privatermittler Dengler die Akten zum Attentat auf das Münchner Oktoberfest von 1980 neu zu prüfen. Er findet heraus, dass die Ermittlungen damals manipuliert wurden und dass Mächte, die auch für ihn immer noch gefährlich sind, damals die Fäden zogen. Dieser Krimi ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Jeder kennt das: Da hat man ein Problem, fühlt sich von etwas seelisch bedrückt oder hat eine unangenehme Aufgabe vor sich – ein Bedürfnis nach frischer Luft und Bewegung stellt sich ein. Nach der Rückkehr von einem Spaziergang kann man erfahren, dass sich die Lösung des Problems fast von selbst eingestellt hat, die Stimmung aufhellt und man sich frischen Mutes an die Erledigung der unangenehme Aufgabe macht.
Warum ist das so?
Das betrifft uns alle: ein erholsamer Schlaf ist Basis für die eigene Gesundheit.
Foto: Helga Segatz
Bis heute ist der Schlaf ein relativ unerforschtes Gebiet der Medizin. Wir wissen aber, dass Schlafmangel Konzentrationsstörungen erzeugt sowie die Ursache für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein kann. Ebenso findet es sich als Begleitsymptom bei manchen psychischen Erkrankungen ( z.B. der Depression) sowie als Begleiterscheinung in den Wechseljahren der Frau.
Das Schlafbedürfnis eines Menschen variiert individuell zwischen ca. 6 und 8 Stunden täglich und kann sich im Laufe des Lebens verändern. Nicht selten verkürzen sich im Alter die Schlafphasen, verlieren dadurch an Intensität und sind viel leichter störbar. Komplexe chemische Prozesse unterstützen den Schlafprozess und es gibt Schlafstadien mit unterschiedlichsten Hirnaktivitäten. Hier können Sie sich über 10 Regeln für einen erholsamen Schlaf informieren:
Regel Nr. 1 Ein guter Schlaf fängt schon mit dem Aufstehen an. Wer danach noch liegenbleibt fällt häufig  in einen leichten Schlaf zurück, der aber meist keine weitere Erholung bringt. Stehen Sie also auf, wenn der Wecker klingelt! Lassen Sie Licht herein – schon wenige Sonnenstrahlen haben eine positive Wirkung auf Ihre Laune. Und wenn es draußen noch nicht hell ist: frische Luft und Bewegung helfen munter zu werden . Wenn Sie am Abend vor dem Einschlafen noch kurz an die Dinge denken, die gleich nach dem Aufstehen nötig sind, ist Ihr Gehirn schneller wach und einsatzbereit. …
Interessanter Vortrag von Prof. Dr. Hüther darüber, wie lernen funktioniert. KLicken Sie hier!
Übrigens: am 24.01.2013 um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) können Sie Prof. Hüther auch live erleben. Ein Muss für alle, die sich für ein gutes Bildungssystem einsetzen.
Donnerstag, 24. Januar 2013 Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität Geschwister-Scholl Platz 1 – 80539 München Uhrzeit: 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) Mit dabei ist Peter Maffay.
Der Eintritt ist frei. Die Anzahl der Besucher wird das öffentliche Interesse dokumentieren, wie dringend unser Bildungssystem der Verbesserung bedarf.
Foto: Michael Seyffer, München Tausende von Leben hatte ich Gott gesucht. Manchmal sah ich ihn in der Ferne, aber wenn ich ihm näher kam, war er bereits weitergegangen. Ich suchte und suchte, bis ich eines Tages ein Tor sah, auf dem geschrieben war: „Dies ist das Haus, wo Gott wohnt!“ Da wurde ich zum ersten Mal unruhig und verwirrt, zitternd ging ich die lange Treppe hoch. Eben wollte ich an die Tür klopfen, als ich blitzartig innehielt, eine tiefe Frage hatte mich erschüttert. „Wenn ich an diese Türe klopfe und Gott mir öffnet, was dann? Dann wäre alles zu Ende, mein Alltag, meine spirituelle Suche, mein Abenteuer, meine Philosophien, die tiefe Sehnsucht meines Herzens. Durch dieses Tor zu gehen, das wäre Selbstmord!“ Schleunigst zog ich die Schuhe aus, schlich leise die Treppe hinunter, und sobald ich wieder unten auf dem Weg war, setzte ich meine intensive Suche nach Gott fort und renne seit Jahrtausenden weiter, ohne mich jemals umzudrehen. Immer noch suche ich nach Gott, obwohl ich eigentlich genau weiß, wo er wohnt. Alles, was ich also auf meiner spirituellen Suche zu tun habe, ist diese Haus zu meiden, diese Haus, das mich ständig plagt, denn ich erinnere mich ganz genau, sollte ich diese Haus betreten, dann wäre alles zu Ende!“
Allan Karlson wird hundert Jahre alt. Anstatt zu feiern, steigt er im Erdgeschoss aus dem Fenster seines Zimmers im Altersheim und geht zum Bahnhof. Ab dort nimmt das Schicksal nocheinmal seinen Lauf und der Leser erfreut sich in einem herrlich komischen „road movie“ und an der unglaublichen Lebensgeschichte eines Mannes, der in den letzten hundert Jahren in große historische Ereignisse verwickelt war.
Nicht umsonst das beliebteste Buch des Jahres!
„Haben Sie das leise Gefühl, dass, seit Sie alle Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzt haben, ihre Energiekosten nicht merklich gesunken sind? Ihr Gefühl stimmt. Haben Sie den Eindruck, dass Ihre schöne Wohnung in diesem neuen Licht irgendwie schummrig aussieht? Der Eindruck stimmt. Kommt es Ihnen so vor, als ob diese teuren Lampen nicht länger brennen als die guten alten Billigbirnen von früher? Sie haben recht. Und haben Sie den Verdacht, dass der Weg zur Sondermülldeponie, wo Sie Ihre High-Tech-Funzeln ja schließlich entsorgen müssen, Ihre Energiebilanz ins Negative drückt? Auch da liegen Sie richtig. Und meinen Sie, dass Anderes als diese ganze Hysterie um das bisschen Quecksilber in den Enrgiesparlampen doch ein wenig unangemessen sei? Auch hier irren Sie nicht, es ist nämlich alles viel, viel schlimmer. Wie der Dokumentarfilm Bulb Fiction [http://www.bulbfiction-derfilm.com/] beweist“. (aus You Tube)
Kurzfilm ARD, TTT (Titel-Thesen-Tempramente) vom 29.04.12 klicken Sie hier